Ballonfahrten in ganz Deutschland, auch in Ihrer Nähe! Mit Ihren freundlichen Profis von SUNSHINE BALLOONING München - Stuttgart - Hannover - Oldenburg - Ulm - Bodensee - Bremen - Allgäu - Alpen - Starnberger See

Der Ballonsport

Ein klassischer Heißluftballon erreicht komplett Aufgebaut eine Höhe zwischen ca. 25 m und ca. 30 m und einen Durchmesser von rund 18 m bis 20 m. Der Korb der unter dem Ballon hängt fasst je nach Korbgröße zwischen vier und 30 Menschen, wobei eine Korb mit dem Fassungsvermögen von vier bis neun Passagiere die gängigste Größe stellt.

Herzstück eines jeden Heißluftballons ist der Brenner der mit Hilfe der im Korb mitgeführten Propangasflaschen betrieben wird. Er ist oberhalb des Piloten am Korb befestigt ist. Mit Hilfe des Brenners erhitzt sich die Luft die in die Ballonhülle einströmt auf über 100 Grad Celsius und der Ballon kann sich somit erheben.

Freiballone treiben mit dem Wind und sind somit nur in begrenzten Umfang steuerbar.

Durch erhitzen oder Ablassen von Heißluft kann der Ballonpilot die Höhe bestimmen und hat somit die Möglichkeit in bestimmten Höhen die für Ihn optimale Windrichtung zu finden und somit ein wenig die Fahrtrichtung zu beeinflussen um einen geeigneten Landeplatz zu finden.

Um die Höhe bei Heißluftballonen zu halten muss die sich abkühlende Luft in der Hülle durch die Inbetriebnahme des Brenners in Intervallen wieder erhitzt werden. Prozentual gesehen beläuft sich die Inbetriebnahme des Brenners bei einer durchschnittlichen und normalen Fahrtzeit von 1 bis 1,5 Stunden auf ca. 15 bis 35 % der gesamten Fahrtzeit. Die beim Betreiben des Brenners entstehende Geräuschemission konnte durch die Weiterentwicklung der modernen Brennerarten deutlich gesenkt werden. Ein fahrender Ballon in etwa 150m Höhe verursacht am Boden eine Schallpegel von weniger als 50 dB (A), was in etwa einer mittleren Gesprächslautstärke entspricht. Im Betrieb kann, wenn erforderlich, auch auf einen sogenannten „Flüsterbrenner“ oder „Kuhbrenner“ umgeschaltet werden, der leiser ist, aber wiederum weniger Leistung bringt.

Je nach Windgeschwindigkeit werden bei einer Fahrt im Heißluftballon etwa zwischen 10 und 30 Kilometer zurückgelegt. Primär bestimmt die mitgeführte Gasmenge die Fahrtzeit, jedoch haben auch die Wetterbedingungen und die Landschaft die überfahren wird Einfluss auf die Dauer einer Fahrt.

Voraussetzung

Um in Deutschland einen Ballon steuern zu können wird der Freiballonpiloten schein, PPL-D (Privatpilotenlizenz-Beiblatt D, dies ist ein Luftfahrerschein für Privatflugzeugführer), benötigt. Mit 16 Jahren kann die Ausbildung begonnen werden, das Mindestalter für den Erwerb der Lizenz beträgt 17 Jahre.

60 Unterrichtsstunden Theorie und mindestens 20 Fahrstunden mit mindestens 50 Starts und Landungen müssen zum Lizenzerwerb absolviert werden.

Die Lizenz muss alle 24 Monate verlängert werden. Hierzu ist eine Fahrpraxis von zwei Fahrten während dieses Zeitraums nachzuweisen.

Ballonfahrten finden im Sommerhalbjahr meist nur in den ersten drei bis vier Stunden nach Sonnenaufgang und in den letzten zwei bis drei Stunden vor Sonnenuntergang sowie bei relativ schwachem Bodenwind statt. Im Winterhalbjahr kann häufig den ganzen Tag über gefahren werden, da thermisch bedingte Turbulenzen seltener sind.

Während der Fahrt muss der Pilot ständigen Sichtkontakt zur Erde haben. Die Flugsicht muss mindestens 800 m betragen. Eine Unterschreitung der Sicherheitsmindesthöhe von 150 m über Grund ist bei Start und Landung sowie im Rahmen von Ausbildungsfahrten zulässig. Bei Wettbewerbsfahrten ist für die Unterschreitung eine Genehmigung der zuständigen Luftämter erforderlich.

Der Start von Freiballonen erfolgt von genehmigten Startplätzen bzw. von Freiflächen in der Landschaft aus, für die eine spezielle Außenstartgenehmigung eingeholt werden muss. Nachweislich erfahrene Piloten können eine Allgemeinerlaubnis erhalten, die ihnen die eigenständige Auswahl von geeigneten Startplätzen erlaubt. Ballonhülle, Brenner und Korb werden im PKW mit Anhänger oder im leichten LKW angefahren.

Während der Fahrt bleibt der Pilot mit dem Begleitfahrzeug in Funkverbindung und dirigiert das Fahrzeug zum Landeplatz.

Bei der Landung ist die Steuerbarkeit des Ballons stark eingeschränkt. Um Schäden für Mensch und Gerät zu vermeiden, müssen die Piloten freie Flächen in der Landschaft suchen, bevorzugt auf Wiesen und Weiden. Hier wird der Ballon nach der Landung durch das Begleitfahrzeug wieder aufgenommen. Falls bei der Landung oder Bergung Schäden entstehen, müssen sie angezeigt und von den Ballonsportlern ausgeglichen werden.

Reiz und Einfluss der Natur auf den Sportler

Der besondere Reiz des Ballonfahrens besteht in der Möglichkeit lautlos durch das Himmelsmeer zu gleiten, sich frei und unabhängig zu fühlen, und in Höhen zwischen 150 m und 3000 m weite Strecken zurückzulegen.

Einmal die schönsten Landstriche aus der Vogelperspektive erleben und das Beeindruckende Naturschauspiel des Sonnenaufgangs oder Sonnenuntergangs über den beliebtesten Regionen Deutschlands erleben.

Bei uns fahren Sie mit ausgebildeten, professionellen Piloten die sich mit Ihnen auf eines der letzten Abenteuer der heutigen Zeit begeben und somit jedem ermöglichen dem Himmel ein Stückchen näher zu sein.